Was macht eigentlich Peter Lustig?
Da freute ich mich doch ein wenig, diesen alten Fernsehfreund einmal wieder zu sehen. Mir gefällt, dass Peter Lustig scheinbar all die Jahre völlig authentisch im Fernsehen aufgetreten ist. Bis hin zur Latzhose.
Diablo 3 Public Beta
Habe ich mich gefreut, als ich herausfand, dass das ganze Wochenende Diablo 3 gespielt werden kann. Public Beta Weekend von Heute bis Montag. Hack and Slay away!
Über freiFregatte und das Bloggen
Gestern Abend hatte ich mal wieder ein wenig Aktionismus im Blut und eine Idee, und so entstand spontan die freiFregatte. Ein Themen-Blog in dem es um Linux und freie Software gehen soll(te). Man muss dazu wissen, dass ich etwas ähnliches schon vor ein paar Jahren mal gemacht habe und dass ich mich damals schon nach ein paar Monaten dazu entschied, es nicht mehr weiter zu führen, obwohl ich – was Besucherzahlen, Resonanz und so weiter anging – nie ein “erfolgreicheres” Blog geführt habe.
Nun ist erfolgreich hier wahrlich nicht mit großer Relevanz zu verwechseln, sondern in einem sehr bescheidenen Rahmen zu verstehen. Es entwickelte sich eine kleine Leserschaft, einige Kommentare und es gab so etwas wie einen Platz in der kleinen Community der Linux-Blogs, was mich damals sehr gefreut hat. Trotzdem entschloss ich mich dazu das Projekt einzustampfen, aus mehreren Gründen. Der Zeit wegen, aber auch, weil ich mich nicht mehr dauernd mit dem Thema beschäftigen wollte. Es ist keineswegs so, dass ich eine Unmenge an Inhalt produziert hätte, doch um im Thema zu bleiben, habe ich auf jeden Fall viel gelesen, recherchiert und mich eben mit der Thematik befasst.
Schon damals sträubte sich mein Freudsches Über-Ich gegen eine zu ausgiebige Beschäftigung mit technischen Themen, schließlich habe ich keinen Beruf, der das in diesem Maße von mir erfordern würde oder andere Vorteile, die ich daraus ziehen könnte. Und es gibt schließlich so viel andere, wichtige und spannende Dinge und Themen mit denen ich mich beschäftigen kann und möchte. Schon damals also wehte ein Hauch des digitalen Rückzugs durch mein Oberstübchen.
Fakt ist aber auch, dass mich diese technischen Themen nach wie vor interessieren. Meine Beschäftigung hat ein wenig abgenommen, aber sie ist immer noch da, so dass man sich das eigene Interesse möglicherweise einfach eingestehen sollte. Somit stünde das Es gegen das Über-Ich.
Ausserdem fand ich es schon immer interessant ein Themen-Blog zu machen. Es gibt immer Neuigkeiten und so viele Artikel, die man schreiben kann. Die Verbindung zu anderen Blogs werden leichter geknüpft, Kontakte leichter hergestellt. Es ist toll, sich in einem Thema auszukennen, es mit anderen bis in die Details zu disktutieren, Teil einer thematischen Sphäre zu sein.
Bei einem privaten Blog wie der Stromzufuhr habe ich zwar auch immer Ideen für Beiträge, die Tatsache, dass ich über alles oder nichts schreiben könnte, erschwert es mir aber paradoxer weise. Ein privates Blog ohne thematische Begrenzung ist so unverpflichtend. Ein thematisches Blog hat einen gewissen automatisierenden Sog, der allerdings auch nerven kann. Dennoch finde ich es gerade an Blogs toll, wenn sie Themen mit der Person verbinden. Es sind diese privaten, nicht auf bestimmte Themen festgelegten Blogs, die meiner Meinung nach die große Stärke dieser Publikationsform darstellen.
Es gibt nun also zwei Möglichkeiten:
1. Die freiFregatte setzt tatsächlich ihre Segel und ich investiere wieder ein gewisses Zeitpensum in Recherche und das Schreiben von Artikeln, manchmal auch gegen mein Interesse. Die Stromzufuhr bliebe natürlich bestehen, eine niedrige Posting-Frequenz ist sie ja ohnehin gewöhnt.
2. Die freiFregatte war ein kleines Mockup und alles bleibt wie gehabt. Stattdessen schreibe ich hier auf der Stromzufuhr mal ab und zu über freie Software, wenn ich denn Lust und Zeit dazu habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich dies im gleichen Umfang und in gleicher Frequenz mache, ist aber deutlich geringer als bei einem spezifischen Themenblog.
Momentan tendiere ich eher zur zweiten Option. Zwar ist das Durchstarten in einem neuen Projekt, mit neuer Domain und frischem Logo immer verlockend. Aber die Wahrscheinlichkeit scheint mir doch zu hoch, dass die freiFregatte nach anfänglichem Elan dann doch den Wind in den Segeln verliert und zu einem tristen Dasein verdammt sein wird. Und dann wäre die investierte Zeit doch wieder für die Katz gewesen.
Vielleicht findet sie ja auch noch in anderer Form Verwendung. Auch das Podcasten lässt mich beispielsweise nicht in Ruhe, das Mikrofon ruft. In unterhaltsamer Runde über Gott und die Welt reden, das wollte ich nämlich schon immer mal machen. Ach, es gibt so viele Dinge, die ich mit dem Netz noch gerne anstellen würde.





